Magische Museumsnacht
PJG-Bigband begeistert mit spektakulären Doppelkonzerten Bad Neuenahr-Ahrweiler. Am 25. und 26. September 2026 erlebte das Publikum in der Sporthalle des Peter-Joerres-Gymnasiums zwei außergewöhnliche Showabende. Unter dem Motto „Nachts im Museum – Legenden erwachen“ lud die pjgbigband zu einem hochkarätigen Programm ein, das die Zuhörerinnen und Zuhörer von der ersten Sekunde an in seinen Bann zog.
Die jungen Musikerinnen und Musiker boten ein präzises, energetisches Zusammenspiel und eine visuell beeindruckende Show. Dank innovativer Animations-, Video- und Lichttechnik verschwammen die Grenzen zwischen Fiktion und Realität: Während die Bigband eine vielseitige Auswahl von Hits großer Musiklegenden anstimmte, erweckten kunstvoll gestaltete Videosequenzen die Hintergrundgeschichte zum Leben. Im stilvollen Ambiente eines Kunstmuseums erwachten einige Musikgrößen direkt vor den Augen der Gäste wieder zum Leben. Für die herausragende Umsetzung dieser filmischen Einspieler war Louis Gutscher, unterstützt von Maurice Trouvain verantwortlich.
Die professionelle technische Umsetzung der Shows lag dabei in den bewährten Händen der Firma „Eventures“, welche einst selbst aus der Licht-Ton-AG des PJG erwachsen ist und den Abend perfekt in Szene setzte.
Ein zentrales Element des Abends waren die vielseitigen Vokalsolisten, die das Publikum mit einem gewaltigen Repertoire mitrissen. Stellvertretend für die zahlreichen gesanglichen Highlights der beiden Konzertabende überzeugten unter anderem Rebecca Schoenmakers mit einer gefühlvollen Interpretation von Adeles „Love in the Dark“, Saskia Berlinger durch ihre enorme stimmliche Power bei Alicia Keys’ „Girl on Fire“, Lena Schneider mit einer temperamentvollen Version von Udo Jürgens’ „Aber bitte mit Sahne“, die jüngste Sängerin Amelie Gross mit ihrer gelungenen Darbietung von Rihannas „Umbrella“, Claudius Ketz mit Mundharmonika und starker stimmlicher Präsenz in Billy Joels „Piano Man“, Aurel Hemmerth gekonnt in Led Zeppelins Rock-Klassiker „Stairway to Heaven“ und Noah Sahinkuye mit toller Bühnenpräsenz bei James Browns „I Feel Good“.
Als ein absoluter Höhepunkt der Konzerte erwies sich die Interpretation von Queens „Bohemian Rhapsody“: Das A-cappella-Intro der siebenköpfigen Vokalsolistengruppe sorgte für Gänsehaut in der gesamten Sporthalle, ehe Mobin Kheirollahzadechamkonar mit dem originalgetreuen Gitarrensolo von Brian May brillierte.
Auch die übrigen Instrumentalsolisten glänzten durch gekonnte Beiträge: Amelie Gutscher und Noah Sahinkuye (Tenorsaxofon), Julian Linden (Altsaxofon), Theo Lochner und Louis Stehle (Trompete), Malte Gardlo (Posaune), Leonie Weber und Julius Lochner (Gitarre) sowie Aurel Hemmerth und Linus Hoerster am Schlagzeug setzten meisterhafte Akzente. Unter der Leitung von Jürgen Bunse, der sich auf der Bühne eher als Mitspieler und Solist, denn als klassischer Dirigent präsentierte, bewies die gesamte pjgbigband, wie gut sie als Kollektiv eingespielt ist. Das Publikum bedankte sich für das multimediale Gesamterlebnis mit stehenden Ovationen.
Wer diese Konzertshows miterlebt – oder sie verpasst hat , darf sich schon jetzt freuen: Die nächsten großen Konzertabende der pjgbigband stehen bereits für den 24. und 25. September 2027 im Kalender.
