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Colours in Concert in tropischer Hitze

Sommerkonzert

Am Donnerstag , 18.6. 26 war für alle hitzefrei! Alle fuhren heim. Alle? Nicht alle! Eine nicht ganz kleine Gruppe von etwa 100 unbeugsamen Musikerinnen und Musikern hielt stand, trotzte der Hitze und erbrachte noch mindestens drei weitere Stunden hervorragende Leistungen bei der Generalprobe zu „Colours in Konzert“, unserem bunten, tropischen Sommerkonzert. Der Schweiß rann Schläfen und Rücken herab und ein kleiner Ventilator hielt das Mischpult kühl, während es allen Beteiligten schwer fiel, die Konzentration auf die Abläufe und die Musik zu fokussieren. Und dann konnten fast alle heimfahren, ausruhen, vorbereiten, Outfit richten. Und dann wieder ab auf die Bühne: Showtime! Unsere Konzertidee: Kannst du dir Farben zu bestimmten Klängen vorstellen? Und gibt es Übereinstimmungen mit vielen Menschen bezüglich der Klangfarbe eines Stücks? Die Zuschauer hatten die Möglichkeit bei jedem Beitrag ihr Votum für eine Farbe abzugeben. Daran erinnerte Lena bei den Ansagen regelmäßig.

Das Konzert wurde mit vollem Klang von der Streicher-AG unter Viktoria Nyikes eröffnet, die mit etwa 40 Mitspielerinnen und Spielern an sechs sehr unterschiedlichen Musikstücken zeigten, was man an bunten Klangfarben und verschiedenen Stilrichtungen in nur acht Monaten (Klasse 5) und nur achtzehn Monaten (Klasse 6) auf Geige und Cello darstellen kann. Dann zeigte der Untersstufenchor von Susanne Ketz eindrucksvoll mit „The River is flowing“ , dem „Zauberlehrling“ er jungen Dichter und Denker, „Faded“, mit Mila am Klavier und „Macarena“, dass alle wunderschön trommeln, singen, tanzen und rappen können. Die Begeisterung für die Musik war allen Beteiligten anzumerken. Neben dem durchgehend auswendigen Vortrag, dem schönen Stimmklang und der tolle Bühnenpräsenz bei den Choreographien spürte und hörten alle den Spaß der etwas zwanzigköpfigen Gruppe bei diesem tollen Auftritt! In der Pause konnte eine hervorragend organisierte Stufe 12 den Durst und Hunger der Zuschauerschaft schnell befriedigen.

Der zweite Teil wurde mit „Riptide“ vom Mittelstufenchor “7up Vocals“ eröffnet. Sie beeindruckten mit einer Ukulelenbegleitung aus den eigenen Reihen. Es folgten „Baby Elephant- Walk“, „Chiapas – die Wildwasserbahn aus dem Phantasialand“ und ein Medley aus „Pirates of the Caribbean“ Stücke aus dem Bereich Filmmusik vom etwa 25- köpfigen Orchester, das mit den Klangfarben von neun verschiedenen Instrumenten beeindruckend Stimmungen zwischen einsamem Baby- Elefanten auf der Suche nach Mama, mexikanischem Wildwasser und karibischen Piratenkämpfen darstellte. Bei „Alone“ thematisierten Chor und Orchester die Einsamkeit derjenigen, die sich nicht zugehörig fühlen, um dann mit „Count on Me“ einen Focus auf die Wichtigkeit der Freundschaft zu legen. Ein Ensemble aus Chor – und Orchestermitgliedern stellte sehr charmant und beeindruckend virtuos die Tugenden eines „Good Old Fashion Lover Boy“ heraus, bevor Eva Kraus und Noah Sahinkuye das „Liebesleid“ von Fritz Kreisler auf Violine und Klavier virtuos so schön spielen, dass trotz der Hitze die Gänsehaut nicht ausblieb. Zum Abschuss gab uns der Chor mit einem Orchesterensemble noch die Botschaft der Pocahontas mit auf den Weg: Wenn du Neues entdeckst, sei aufmerksam und bleibe offen, alle Menschen und alle Lebewesen haben ihren Platz in der Welt. Mit diesem „Colours of the Wind“ endete das tropische Sommerkonzert nach 90 Minuten. Übrigens: „Chiapas“ wurde überwiegend als türkis empfunden.