Zum Inhalt springen
Startseite » Blog » Auf den Spuren der Römer in Trier

Auf den Spuren der Römer in Trier

In der ältesten Stadt Deutschlands

Am Dienstag, den 16. Juni stand für alle Lateingruppen der Jahrgangsstufen 9 und 10 eines der absoluten Highlights des Schuljahres auf dem Programm: Es ging für eine ganztägige Exkursion nach Trier, das vor über 2000 Jahren von den Römern gegründet wurde und somit die älteste Stadt Deutschlands ist. Insgesamt 107 Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrkräfte Frau Eisfeld, Frau Hellmeyer, Herr Bermel, Herr Englaender und Herr Niggemann traten früh morgens die Reise an und erreichten ihr Ziel im Nieselregen von Trier.

Dort ging es zunächst zur Porta Nigra, einem der absoluten Wahrzeichen der Stadt. Nach einer intensiven Erkundung der einzelnen Stockwerke setzte sich die PJG-Reisegruppe in Richtung Konstantinsbasilika im Bewegung. Auf dem Weg dorthin wurden unter anderem der wunderschöne Trierer Dom und der Hauptmarkt passiert. Schließlich erreichte man die imposante Basilika und ging nach informativen Referaten sowie einem Rundgang durch die Kirche zu einer ausgedehnten Mittagspause über, die zum ausgiebigen Essen, Sightseeing und Shopping genutzt wurde.

Frisch gestärkt machte man sich bei mittlerweile strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen nun durch den Palastgarten zu den Kaiserthermen, die nie in Betrieb genommen wurden, aber teilweise noch gut erhalten sind. Vor allem die unterirdischen Gänge der Anlage wurden hier intensiv unter die Lupe genommen. Zum krönenden Abschluss der Exkursion stand dann noch der Gang ins Amphitheater an. Es war absolut beeindruckend, vom oberen Rand der hohen Tribünen aus in die mit Sand gefüllte Arena zu blicken und so einen kleinen Eindruck davon zu bekommen, wie sich ein Besuch eines Gladiatorenkampfes vor 2000 Jahren mit bis zu 20.000 begeisterten Zuschauern angefühlt haben könnte. Nach den wie an allen anderen Stätten obligatorischen Referaten ließen die Schüler und Lehrkräfte den Tag in der Arena und den Katakomben sowie mit einem gemeinsamen Gruppenfoto ausklingen und stiegen am späten Nachmittag leicht erschöpft, aber sichtlich glücklich und zufrieden in ihre Busse, die sie wohlbehalten abends zum PJG zurückbrachten.