PJG forscht…
In der letzten Schulwoche hatten Schülerinnen und Schüler des MINT-EC-Netzwerks die einzigartige Gelegenheit, fünf Tage lang in die faszinierende Welt der Krebsforschung einzutauchen. Das Zentrum für Integrierte Onkologie der Uniklinik Köln und das Friedrich-Wilhelm-Gymnasium, als MINT-EC-Netzwerk-Schule, organisierten dieses spannende Camp.
Unter den Teilnehmenden war auch eine Schülerin des PJG, die sich erfolgreich um einen der begehrten Plätze beworben hatte.
Begeistert schildert sie ihre Erfahrungen: Nach einem lehrreichen Einführungstag ging es für drei Tage ins Labor. Zunächst wurden die Pipettierfähigkeiten der Teilnehmenden getestet, bevor sie sich an die praktischen Anwendungen von PCR und Gelelektrophorese an Mausproben wagten. Ziel war es, zu überprüfen, ob die Mäuse ein spezifisches Gen tragen, das ein ähnliches Krankheitsbild wie bei Menschen mit chronisch lymphatischer Leukämie hervorrufen kann. Diese Experimente sind entscheidend, um die Krankheit besser zu verstehen und neue Forschungsansätze zu entwickeln.
Am letzten Tag des Camps wurden aus Blutproben die Makrophagen extrahiert. Dieser Prozess umfasste das Verdünnen, Zentrifugieren und Absaugen der Proben. Die beeindruckende Ausbeute: Insgesamt wurden 750 Millionen Zellen gezählt!
Als sportliches Highlight gab es am Abend einen Taekwondo-Schnupperkurs, der für einen kommunikativen Ausgleich sorgte. Insgesamt war das Camp ein eindrucksvolles Erlebnis, das bei allen Teilnehmenden die Begeisterung für Forschung und Wissenschaft geweckt hat!
